SPIN - Begegnungsräume, Inklusionsräume: Ein neuer netzwerkbasierter Weg zur Autonomie
Wirkliche Wege in die Autonomie für Menschen in prekären Lebenslagen schaffen und Vorurteilen mit der Kraft der Begegnung und korrekter Information entgegentreten. Mit diesen Zielen startete am 1. September „SPIN - Begegnungsräume, Inklusionsräume“, ein neues nationales Projekt, bei dem die Diözesanstiftung Caritas Triest in Synergie mit einem breiten Netzwerk von Partnern in ganz Italien zusammenarbeitet.
Das Projekt entstand, um konkret und strukturiert auf die Schwierigkeiten zu reagieren, die die migrantische Bevölkerung in unserem Land betreffen. Asylsuchende und Personen mit internationalem Schutzstatus stehen heute oft vor wachsenden Hürden: vom Risiko der sozialen Ausgrenzung und Marginalisierung über wirtschaftliche Unsicherheit bis hin zu Schwierigkeiten beim Zugang zu Grundrechten – eine Situation, die durch den Abbau von Dienstleistungen im institutionellen Aufnahmesystem leider noch verschärft wird.
Um auf diese komplexen Bedürfnisse zu reagieren, bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes. Aus diesem Grund beschränkt sich SPIN nicht auf eine einzige Art von Maßnahme, sondern agiert bereichsübergreifend und passt sich den Bedürfnissen der jeweiligen lokalen Gemeinschaft an.
Konkret werden sich die Maßnahmen an drei Hauptleitlinien orientieren:
Förderung der Autonomie: Stärkung der Inklusionswege, um Migranten Würde und Unabhängigkeit zurückzugeben.
Bekämpfung der Marginalisierung: Eindämmung der Anfälligkeit für wirtschaftliche Instabilität und Formen der sozialen Ausgrenzung.
Aufklärung und Information: Bekämpfung von stereotypen Narrativen, Fake News und Hassreden (Hate-Speech), die sich oft gegen Migranten und Flüchtlinge richten. Die Arbeit konzentriert sich auf die Kompetenzen von Informationsfachleuten und die Sensibilisierung der jüngeren Generationen, um eine Willkommenskultur frei von Vorurteilen aufzubauen.
Durch diese drei Säulen zielt SPIN darauf ab, eine Momentaufnahme unserer Region zu erstellen und die positiven Auswirkungen hervorzuheben, die entstehen können, wenn verschiedene Akteure ihre Kräfte für das Gemeinwohl bündeln.
Projektpartner und Finanzierung Das Projekt SPIN wird vom Centro Astalli per l’assistenza agli immigrati ODV (Federführung) in einer Partnerschaft geleitet, die folgende Akteure vereint: Ass. Popoli Insieme ODV; Centro Astalli Palermo APS; Centro Astalli Bologna ODV; Assistenza Sanitaria San Fedele; Fondazione Emmanuel – Don Francesco Tarantini per le migrazioni e il sud del mondo; Agenzia Scalabriniana per la cooperazione allo sviluppo; Centro Astalli Sud ODV; Carta di Roma APS; Volontarius ODV; Fondazione diocesana Caritas Trieste; Fondazione Giovanni Paolo II per il dialogo, la cooperazione e lo sviluppo – ETS.
Die Initiative wird vom Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik für das Jahr 2025 aus Mitteln des Fonds zur Finanzierung von Initiativen und Projekten von nationaler Bedeutung gemäß Art. 72 des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 117/2017 finanziert.