Die Fastenzeit kehrt als eine „gute Zeit“ zurück – eine Einladung, ins Herz zurückzukehren und den Blick auf jene zu weiten, die neben uns leben. Mit dem Leitwort „Unsichtbare Armut“ möchte unsere Diözese auf Notlagen aufmerksam machen, die keinen Lärm verursachen, verborgen hinter heiteren Gesichtern und scheinbar geordneten Leben, aber real und gegenwärtig in unseren Stadtvierteln.
In Triest gibt es eine stille Armut, bestehend aus alltäglichen Bedürfnissen, die oft im Verborgenen bleiben.
- schwer tragbare Mieten und sich anhäufende Strom- und Gasrechnungen.
- Menschen, oft über 55 Jahre, geprägt von Unsicherheit und Einsamkeit.
- Zahnbehandlungen, Prothesen oder Arztbesuche, die aus finanziellen Gründen aufgeschoben werden.
- Menschen, deren ohnehin fragile wirtschaftliche Situation durch ein unerwartetes Ereignis plötzlich zerbrechen kann.
Der Fonds ist ein konkretes Instrument für diese Personen und Familien, die vom Diözesanen Beratungszentrum, vom Refettorio und von den Pfarrberatungsstellen begleitet werden. Die Pfarreien wirken als wertvolle „Antennen“, die diskret die verborgensten Bedürfnisse wahrnehmen.
„Würde wählt oft das Schweigen“, erinnert Pater Giovanni La Manna SJ, Direktor der Diözesan-Caritas. „Darum ist die christliche Gemeinschaft zu einem aufmerksamen und barmherzigen Blick gerufen. Nächstenliebe ist nicht nur materielle Hilfe: sie ist Nähe, Respekt und Teilen.“
In dieser Fastenzeit 2026 kann jeder auf zwei Arten beitragen:
- Unterstützung des Solidaritätsfonds nach den eigenen Möglichkeiten.
- ehrenamtliche Mitarbeit in den Caritas-Diensten oder in der eigenen Pfarrei.
Ziel ist es, dass keine Armut unsichtbar bleibt und dass Ostern eine aufmerksamere und brüderlichere Gemeinschaft vorfindet.
Helfen Sie Menschen, die in unserem Gebiet von unsichtbarer Armut betroffen sind, mit einer Spende:
Fondazione Diocesana Caritas Trieste Onlus
Adresse: Via Cavana 15 – 34124 Triest
Steuernummer: 90127730324
Bank: INTESA SAN PAOLO SPA
Verwendungszweck: Unsichtbare Armut